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Die Inschriften der Stadt Freising

Seufert, Ingo
98,00 €
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783895005572
Sprache: Deutsch
Umfang: 763
Format (T/L/B): 27,0 x 19,0 cm

Beschreibung

Das der ehemals fürstbischöflichen Residenzstadt Freising verliehene Attribut einer „geistlichen Stadt“ spiegelt sich in seinen rund 480 Inschriften wieder: Der weitaus größte Teil des Bestandes bezieht sich auf die Freisinger Bischöfe und die Angehörigen des Domstifts, der Stifte St. Johannes, St. Andreas, St. Veit, Weihenstephan und Neustift. Allein im Domstift finden sich vom 14. Jahrhundert an zahlreiche Inschriften auf figürlichen Grabplatten für Mitglieder des bayerischen Adels. Die Vielzahl und Verschiedenartigkeit der überlieferten Sepulkralplastik macht dabei deutlich, wie sehr Freising von den bayerischen Steinmetzzentren München, Augsburg, Landshut oder Straubing profitierte. Zu den Ausnahmestücken zählen die romanischen Inschriften am Domportal. Glockeninschriften, Inschriften auf Bildfenstern und Inschriften auf Holz runden das Gesamtbild ab.

Rezension

„Die vorliegende Edition der Freisinger Inschriften bietet Grundlagenforschung auf hohem Niveau und ist sicherlich ein willkommenes Nachschlagewerk fu?r all jene, die sich mit der älteren Geschichte Freisings beschäftigen.“ Von: Günter Katzler In: MIOG 122/2, S, 437-457, 24.7.2014 --------------------------------------„155 kleinformatige, aber qualitativ hochwertige Abbildungen samt einer Planskizze, wo genau die vielen Originalinschriften im Dombereich zu finden sind, und detaillierte Register erschließen den inhaltlichen Reichtum des Bandes, der aufgrund der umfangreichen Kommentare mit ihrer Fülle an Informationen für jeden von großem Nutzen ist, der sich für die ältere Geschichte Freisings, seiner geistlichen Institutionen und deren Personal interessiert. Bedauern kann man höchstens, dass sich das Buch mit seinem stattlichen Gewicht von 2,1 Kilogramm nicht recht dazu eignet, an Ort und Stelle bei der Betrachtung der Originale mitgenommen zu werden.“ Roman Deutinger In: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte. 75 (2012I) 2. S. 582-583. -------------------------------------- „Der stattliche Band, versehen mit 155 guten Abbildungen sowie Grundrissen des Domes und von St. Georg mit Angabe der Lokalisierung der dortigen Inschriften, ediert, übersetzt und beschreibt fast 500 Inschriften der Stadt Freising, vor allem Ihres Domes und ihrer weiteren Kirchen einschließlich derer des Klosters Weltenburg von der Mitte des 10. Jh. bis 1651. (...)Die Volkssprache spielt nur bei den Grabinschriften für Laien ab dem 16. Jh. eine gewisse Rolle. Sie sind, wie die Masse der lateinischen, in aller Regel formal anspruchslos. Der vorzüglich gearbeitete Band, der v.a. für die Personengeschichte von Stadt und Bistum von höchstem Interesse ist, erschließt sie umfassend.“ Volker Honemann In: Germanistik. 52 (2011) 1-2. S. 189.