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Unser Teil der Nacht

Roman

Auch erhältlich als:
Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783608501612
Sprache: Deutsch
Umfang: 821 S.
Format (T/L/B): 4.6 x 21.5 x 15.5 cm
Auflage: 1. Auflage 2022
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

Dunkelheit und Licht, Grausamkeit und Liebe. Eine große Familiensaga in einem von Extremen geprägten Land. Mariana Enriquez nimmt uns mit in die gewaltvolle Geschichte Argentiniens und die albtraumhaften Abgründe der Macht. Eine einzigartige Vater-Sohn-Geschichte, in der doch die Frauen alle Fäden in der Hand halten. Ein Vater und sein Sohn fahren quer durch Argentinien, als wären sie auf der Flucht. Wohin wollen sie? Vor wem fliehen sie? Es sind die Jahre der Militärjunta: Menschen verschwinden spurlos, überall lauert Gefahr. Sein Vater versucht den jungen Gaspar vor dem Schicksal zu schützen, das ihm zugedacht ist, seit seine Mutter unter ungeklärten Umständen gestorben ist. Bei einem Unfall, der vielleicht keiner war.  Wie sein Vater Juan soll Gaspar einem Geheimbund, genannt der Orden, als Medium dienen. Mit grausamen Ritualen versuchen sie, dem Geheimnis des ewigen Lebens auf die Spur zu kommen. Doch der Preis ist hoch und der körperliche und geistige Verfall schnell und unerbittlich, wie Juan weiß. Eine scheinbar aussichtslose Flucht beginnt, denn der Einfluss des Ordens kennt keine Grenzen. Unser Teil der Nacht ist eine Reise durch die Zeit in die Seelen der Menschen. Eine große Geschichte, die Enríquez so poetisch, lakonisch und episch erzählt, dass sie noch lange nachhallt.

Autorenportrait

Mariana Enriquez, geboren 1973 in Buenos Aires, machte ihren Abschluss in Journalismus und sozialer Kommunikation. 2021 stand sie auf der Shortlist des International Booker Prize. Ihre Werke gewannen zahlreichen Preise und sind in viele Sprachen übersetzt. Für "Unser Teil der Nacht" erhielt sie 2019 den Premio Herralde, den wichtigsten Preis für spanischsprachige Literatur.

Schlagzeile

'Eine Saga, ein Spaziergang durch faszinierende albtraumhafte Landschaften. Unser Teil der Nacht schreibt sich mühelos in die Tradition großer lateinamerikanischen Romane wie Rayuela, Paradiso, Hundert Jahre Einsamkeit oder 2666 ein.' Juan Pablo Villalobos, Jury des Premio Herralde